Echt Erzgebirge
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Die Ausreißer - Schlittenhunderennen Nassau 2010

Die Ausreißer - Schlittenhunderennen Nassau 2010

Foto: Die Ausreißer - Schlittenhunderennen Nassau 2010Huskies allein unterwegs - Schlittenhunderennen Nassau 2010. Musher Thomas Schurig aus Dorfchemnitz macht seiner Lebensgefährtin direkt nach dem Zieleinlauf einen Heiratsantrag. Während alle Aufmerksamkeit und Kameras auf das Ziel gerichtet sind, filmt unsere Stativkamera am Start etwas ganz seltenes: Huskies als Ausreißer... ein Riß der Hauptzugleine bei Musher Stefan Krumbholz und die Schlittenhunde stürmen ungebremst davon. Sie werden danach mit einem Motorschlitten verfolgt, eingefangen und zum Start zurückgebracht. In der "Freien Presse" war zu lesen, es sei ein Sechsergespann gewesen - aber zählen Sie doch selbst - wir sehen in unserer Aufnahme nur 16 Huskybeine. Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Stefan Krumbholz und diskutieren Sie mit. (23.02.2010 / 2243x / 16:9 / 0 m : 51 s)
Tino Bellmann schrieb am 05.03.2010:
Ich habe das Gefühl, Stefan ärgert sich heute noch über sein Maleur - sollte er aber nicht. Es ist ne Wettkampfsituation. Da liegen die Nerven blank und dann passiert so ein Mist. Aber davon abgesehen, ich sitze seit über 20 Jahren jeden Tag am PC und mir passiert oft irgendwas komisches, was man nicht beeinflussen kann. Also locker bleiben. Schlimmer wärs doch gewesen, die Leine wäre gerissen und NIEMAND hätte es für die Ewigkeit konservieren können, weil die Cam nicht eingeschaltet gewesen wäre. Meine Meinung. Und nun diskutieren wir darüber und ich denke, beim nächsten Treffen trinken wir einen Glühwein zusammen - dafür wars doch schon mal gut, dass das passiert ist.
Holger Behrend schrieb am 05.03.2010:
Eine bessere Werbung für den Schlittenhundesport kann es gar nicht geben als so ein Mißgeschick auf Video zu sehen. Klar ist das für den einzelnen Hundegespannführer in diesem Moment ärgerlich. Aber durch solche kuriosen Episoden schauen sich auch andere Leute das lustige Video an. Die sich sonst gar nicht dafür interessieren. Super PR Aktion wenn auch unfreiwillig. Es gibt Firmen, die jede Menge Geld ausgeben würden, nur um sich selbst oder ihr Produkt in die Medien zu bringen.
Stefan Krumbholz schrieb am 03.03.2010:
Wir machen den Sport seit 13 Jahren, auch sehr erfolgreich. So ein Missgeschick ist uns noch nicht passiert! Leider hören die Hunde dann nicht und kommen nicht zurück, sondern wollen laufen! Wussten aber das der Skidofahrer in der Nähe ist! Ausserdem laufen die Hunde im Schnitt 24 km/h - also unmöglich zu Fuß hinterher zu kommen! Variante 1: Skidofahrer und Freundin holen Hunde ein. Variante 2: Hunde kommen unbeschadet ins Ziel. Gefahr von Verletzungen ist sehr groß, da sie irgendwo hängen bleiben können, oder sie verheddern sich! Zum Glück lief das Team die Strecke ab, und ihnen ist nichts passiert!
Andreas Müller schrieb am 02.03.2010:
Stefan muß sich doch nicht entschuldigen weil die Leine gerissen ist. Das Hintergrundwissen was er hier noch schreibt ist interessant. Mich würde interessieren wie man die Hunde einfängt, wenn man keinen Motorschlitten hat, z.B. in der Wildnis. Kommen die irgendwann wieder zurück ? was ist, wenn die sich irgendwo mit den Stricken verheddern (Baumstumpf o.ä.) Findet man die dann trotzdem irgendwie wieder ?
Tino Bellmann (paranomia.de) schrieb am 01.03.2010:
Hallo Stefan, auf jeden Fall ist das mal etwas, was man nicht jeden Tag sieht, und was man erst recht nicht jeden Tag vor die Kamera bekommt... und wie es der Zufall will, macht auch grade noch Musher Thomas Schurig aus Dorfchemnitz seiner Freundin einen Heiratsantrag... mehr Zufälle kann es nicht geben. Wir sehen uns bei einem der nächsten Schlittenhunderennen im Erzgebirge... dauert zwar noch ein bischen ;-)
Stefan Krumbholz schrieb am 01.03.2010:
Bin der Musher, dem das Gespann ausgerissen ist. In der Tat handelt es sich um ein 4er Hundegespann, aber es war die Hauptzugleine, die den Schlitten mit den Hunden verbindet, die gerissen ist . Obwohl bei uns diese Leinen jährlich getauscht werden und auch regelmäßig (vor jedem Eisatz)kontrolliert werden, riss die Leine. Da sieht man mal was die Hunde an Kraft haben. Zum Glück versuchte keiner, sich als Held aufzuspielen und die Hunde am Start aufzuhalten, da solche Aktionen schon bei anderen Rennen und anderen Mushern zu schweren Verletzungen bei Hund und Mensch führten. Aber zum Glück konnten meine Hunde durch den guten Eisatz von einem Skidoofahrer(Nochmals Danke) und meiner Freundin nach 3 km exakt auf der Stecke eingefangen werden. Und sie wurden dann neu angespannt und das Rennen wurde an der Stelle für die Hunde weitergefahren.

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